Presse & Lesungen

Wie erklärt man Kindern eine Sehbehinderung, ohne daraus eine traurige Geschichte zu machen? Alexander Ramm macht es mit einem Jungen, der die Welt durch ein kleines Schlüsselloch sieht – und einem Blindenstock, der für ihn zum Zauberstab wird.

Alexander Ramm lebt im Ostseebad Laboe und ist stark sehbehindert und rechtlich blind. Er lebt mit Retinitis pigmentosa, einer fortschreitenden Erkrankung der Netzhaut.

Die Idee zu seinem ersten Kinderbuch entstand aus einer persönlichen Erfahrung: Er suchte nach einer Möglichkeit, seinem eigenen Sohn zu erklären, was Retinitis pigmentosa bedeutet. Ein passendes Kinderbuch fand er nicht. Also schrieb er selbst eines.

Über „Theo und der Zauberstab“

Theo ist mutig, neugierig und voller Ideen. Er ist sehbehindert und nimmt seine Umwelt anders wahr als andere Kinder.

Mit seinem Blindenstock, den er seinen „Zauberstab“ nennt, erkundet er neue Wege, meistert Herausforderungen und erlebt gemeinsam mit seinen Freunden kleine und große Abenteuer. Dabei geht es um Fußball, Schule, Dunkelheit, Barrieren und Hilfsmittel – vor allem aber um Freundschaft, Zusammenhalt und darum, selbstbestimmt den eigenen Weg zu gehen.

„Theo und der Zauberstab“ erzählt von Sehbehinderung und Inklusion, ohne die Behinderung zum traurigen Mittelpunkt der Geschichte zu machen. Viele Situationen sind von wahren Erlebnissen aus Alexander Ramms eigener Kindheit inspiriert.

Das Buch richtet sich an Kinder ab vier Jahren – und ebenso an Eltern, an Pädagoginnen und Pädagogen und an alle, die Kindern einen offenen und selbstverständlichen Umgang mit Behinderung vermitteln möchten.

Über Alexander Ramm

Alexander Ramm sitzt vor einer hellgrauen Wand. Er trägt einen hellblauen Kapuzenpullover mit dem Aufdruck „inkluFusion“ und hält zwei Exemplare seines Kinderbuchs „Theo und der Zauberstab“ vor sich. Er lächelt in die Kamera.
Alexander Ramm mit „Theo und der Zauberstab“. Foto: privat

Alexander Ramm, Jahrgang 1981, lebt mit seiner Familie im Ostseebad Laboe. Gelernt hat er Informatikkaufmann. 2011 erhielt er die Diagnose Retinitis pigmentosa, mit 31 Jahren wurde er berentet.

Heute sieht er wie durch einen kleinen Tunnel – ab der Dämmerung ist er blind. Rechtlich gilt er als blind und nutzt zur Orientierung unter anderem einen Blindenlangstock.

Seit 2022 spricht er unter dem Namen „Mehr als Blind“ öffentlich über seinen Alltag, über Sehbehinderung, chronische Erkrankungen, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe.

2025 gründete er den gemeinnützigen Verein InkluFusion e. V., dessen Vorsitzender er ist. Der Verein setzt sich für gelebte Inklusion, Barrierefreiheit, Aufklärung und gesellschaftliche Teilhabe ein.

Seit Januar 2026 ist er außerdem ehrenamtlicher Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Gemeinde Ostseebad Laboe.

Sein Kinderbuch verbindet vieles von dem, wofür er auch außerhalb des Buches steht: Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger, Begegnung statt Berührungsangst und Inklusion, die im Alltag tatsächlich funktioniert.

Ausführlicher steht sein Weg auf der Profilseite. Bisherige Berichterstattung ist im Abschnitt „In der Presse“ gesammelt.

Eine Lesung ist keine Vorlesestunde

Kinder dürfen fragen, erzählen und ausprobieren – auch genau das fragen, bei dem Erwachsene manchmal überlegen, ob man das überhaupt fragen darf:

  • Wie viel sieht ein stark sehbehinderter Mensch noch?
  • Warum benutzt jemand einen Blindenstock, obwohl er noch etwas sehen kann?
  • Wie funktioniert ein Blindenstock?
  • Wie hilft man richtig?
  • Und welche Barrieren bemerken sehende Menschen überhaupt nicht?

Alexander Ramm verbindet die Geschichte von Theo mit eigenen Erfahrungen aus seinem Alltag. So wird aus der Lesung ein Gespräch über Sehbehinderung, Hilfsmittel, Barrieren und Inklusion – ohne Mitleid, ohne Heldengeschichte und ohne Angst vor neugierigen Fragen.

Die Lesungen eignen sich für Kindertagesstätten, Grundschulen, Büchereien, Familienzentren, Vereine und öffentliche Veranstaltungen. Eltern und Pädagogen sind ausdrücklich willkommen. Ablauf und Schwerpunkt lassen sich an Alter, Gruppengröße und Rahmen anpassen.

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Buchdaten und Bildmaterial

Theo und der Zauberstab – Geschichten eines unerschrockenen Entdeckers

  • Text: Alexander Ramm
  • Illustrationen: Alexandra Eicks
  • Herausgegeben von InkluFusion e. V.
  • 32 Seiten, empfohlen ab 4 Jahren
  • ISBN 978-3-00-086194-9

Zum Buch gehört ein Hörbuch mit Beschreibungen der Illustrationen. Zusätzlich ist „Theo und der Zauberstab“ in verschiedenen Brailleausgaben erhältlich.

Zum Herunterladen

Die Illustrationen stammen von Alexandra Eicks. Für die Berichterstattung über das Buch dürfen Cover und Umschlag mit Nennung von Autor und Illustratorin verwendet werden. Das Porträtfoto ist privat entstanden und darf mit dem Bildnachweis „privat“ verwendet werden.

Ein Buch, das weitere Inklusion möglich macht

Der Erlös aus dem Verkauf von „Theo und der Zauberstab“ geht vollständig in die gemeinnützige Arbeit von InkluFusion e. V.

Alexander Ramm erhält aus dem Verkauf des Buches keinen Autorenanteil. Der gesamte Erlös unterstützt die Projekte, die Aufklärungsarbeit und die Aktivitäten des Vereins.

Damit erzählt das Buch nicht nur von Inklusion – es hilft dabei, weitere inklusive Projekte tatsächlich möglich zu machen.

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Kurzbiografie und Zitate

Die folgenden Texte können unverändert übernommen werden.

Kurzbiografie, kurze Fassung

Alexander Ramm, Jahrgang 1981, lebt mit seiner Familie im Ostseebad Laboe. Er ist stark sehbehindert und Autor des Kinderbuchs „Theo und der Zauberstab“. Als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins InkluFusion e. V. setzt er sich für Inklusion und Barrierefreiheit ein.

Kurzbiografie, lange Fassung

Alexander Ramm, Jahrgang 1981, lebt mit seiner Familie im Ostseebad Laboe. Gelernt hat er Informatikkaufmann. 2011 erhielt er die Diagnose Retinitis pigmentosa, mit 31 Jahren wurde er berentet. Heute sieht er wie durch einen kleinen Tunnel – ab der Dämmerung ist er blind.

Seit 2022 spricht er als „Mehr als Blind“ öffentlich über Sehbehinderung, chronische Erkrankungen, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe. 2025 gründete er den gemeinnützigen Verein InkluFusion e. V., dessen Vorsitzender er ist. Seit Januar 2026 ist er ehrenamtlicher Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Gemeinde Ostseebad Laboe.

Sein Kinderbuch „Theo und der Zauberstab“ entstand, weil er seinem Sohn die Erkrankung erklären wollte und kein passendes Buch fand. Der Erlös geht vollständig an den Verein.

Zitate

Diese Sätze stammen von Alexander Ramm und dürfen wörtlich zitiert werden.

Barrierefreiheit ist kein Bonus und kein Extra, sondern die Basis für selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen.

Wir bekommen nicht die Lobby, die uns zusteht. Wir wollen gesehen werden – und gehört.

Kinder sind die nächste Generation. Wenn ich ihnen Vielfalt von Anfang an erkläre, denken die Erwachsenen von morgen anders als viele Erwachsene heute.

Es gab kein Kinderbuch über Retinitis pigmentosa. Ich wollte meinem Sohn die Erkrankung erklären – anhand meiner eigenen Geschichte.

Ich sehe wie durch einen kleinen Tunnel. Ab der Dämmerung bin ich blind.

Presseanfragen und Lesungen

Alexander Ramm steht für Interviews, Hintergrundgespräche und redaktionelle Beiträge zur Verfügung. Mögliche Themen sind neben dem Buch unter anderem Retinitis pigmentosa, das Leben mit starker Sehbehinderung, Barrierefreiheit, gesellschaftliche Teilhabe, InkluFusion e. V. und kommunale Behindertenarbeit.

Die Informationen dieser Seite dürfen als Grundlage für journalistische Beiträge verwendet werden.

Eine Lesung einladen

Sie möchten Alexander Ramm mit „Theo und der Zauberstab“ in Ihre Kindertagesstätte, Schule oder Bücherei oder zu einer Veranstaltung einladen? Nehmen Sie gern Kontakt auf – gemeinsam lässt sich abstimmen, welcher Ablauf und welcher Schwerpunkt passen.

Kontakt

Alexander Ramm
E-Mail: alex@ra-la.net
Internet: ra-la.net

Für Bestellungen und Fragen zum Verein:
InkluFusion e. V.
E-Mail: post@inklufusion.de
Internet: inklufusion.de (öffnet in neuem Tab)